{"id":242,"date":"2023-04-17T21:36:50","date_gmt":"2023-04-17T19:36:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bergheidersee-ferien.de\/?p=242"},"modified":"2023-06-12T22:07:30","modified_gmt":"2023-06-12T20:07:30","slug":"lauchhammer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bergheidersee-ferien.de\/index.php\/2023\/04\/17\/lauchhammer\/","title":{"rendered":"Lauchhammer"},"content":{"rendered":"\n<p>Lauchhammer (niedersorbisch \u0141uchow) ist eine Stadt im S\u00fcden Brandenburgs im Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Sie entstand 1950 als Gro\u00dfgemeinde aus dem Zusammenschluss der Gemeinden Bockwitz, Lauchhammer, M\u00fcckenberg und Dolsthaida. Sowohl die Stadt selbst als auch die n\u00e4here Umgebung sind durch langj\u00e4hrige Bergbau- und Industriet\u00e4tigkeit gepr\u00e4gt. Bereits 1725 wurde ein <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Raseneisenstein\">Raseneisenwerk<\/a> auf <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Holzkohle\">Holzkohle<\/a>&#8211; und <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Torf\">Torfbasis<\/a> an den Lauchteichen gebaut; dieser Hammer im Lauch gab der Stadt ihren heutigen Namen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Sehensw\u00fcrdigkeiten<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die evangelische <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nikolaikirche_(Lauchhammer)\">Nikolaikirche<\/a> ist in Lauchhammer-Mitte zu finden. Die Kirche wurde im Jahr 1428 erbaut, zwei Vorg\u00e4ngerbauten aus Holz konnten nachgewiesen werden. Bei der Kirche handelt es sich um einen gotischen Saalbau mit eingezogenen Chor und Turm. Im zweiten Viertel des 18. Jahrhunderts wurde die Kirche im barocken Stil umgebaut.<\/p>\n\n\n\n<p>Die katholische <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Christus-K%C3%B6nig-Kirche_(Lauchhammer)\">Christus-K\u00f6nig-Kirche<\/a> ist ebenfalls in Lauchhammer-Mitte zu finden. Errichtet wurde die Kirche in den Jahren 1935 bis 1936 als Ersatzneubau f\u00fcr die kleinere aus dem Jahr 1908 stammende St.-Josefs-Kapelle. Die Saalkirche mit Satteldach entstand nach Entw\u00fcrfen des Architekten Johannes Reute.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Friedensged\u00e4chtniskirche befindet sich in Lauchhammer-Ost. Die Weihe, der in den Jahren 1917 und 1918 errichteten Kirche, erfolgte am 18. November 1917. Unter dem Motto \u201eKultur erfahren\u201c ist in der Gegenwart die w\u00e4hrend des Ersten Weltkrieges erbaute \u201eFriedens-Ged\u00e4chtnis-Kirche\u201c kultureller Mittelpunkt des Stadtteils und der Stadt Lauchhammer. Das urspr\u00fcnglich als Werkskirche und Gedenkst\u00e4tte errichtete Geb\u00e4ude wurde nach der Wende zum Tagungs- und Veranstaltungsort umfunktioniert. Neben der Nutzung f\u00fcr Kleintheater, Kabarett und Filmvorf\u00fchrungen, kann die Kirche unter anderem auch noch f\u00fcr Trauungen genutzt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Das <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kunstgussmuseum_Lauchhammer\">Kunstgussmuseum Lauchhammer<\/a> informiert \u00fcber Geschichte, Handwerk und Werke des Kunst- und Glockengusses.<\/p>\n\n\n\n<p>Das M\u00fchlenhofmuseum im Ortsteil Gr\u00fcnewalde gibt einen Einblick in Leben und Arbeit eines M\u00fcllers um das Jahr 1900.<\/p>\n\n\n\n<p>Seit Sommer 2008 sind nach Sanierung im Rahmen eines Projekts der Internationalen Bauausstellung (IBA) die letzten Relikte der Koksproduktion, die so genannten <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Biot%C3%BCrme_Lauchhammer\">Biot\u00fcrme<\/a> von 1958, \u00f6ffentlich zug\u00e4nglich. In ihnen wurden phenolhaltige Abw\u00e4sser durch Verrieseln \u00fcber <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schlacke_(Verbrennungsr%C3%BCckstand)\">Schlacke<\/a> biologisch behandelt. Besucher k\u00f6nnen einen der bis 2002 genutzten T\u00fcrme besteigen und \u00fcber verglaste Aussichtskanzeln weit \u00fcber das ehemalige Industrieareal schauen. Die industriegeschichtlich einzigartige Anlage wird auch als \u201e<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Castel_del_Monte\">Castel del Monte<\/a> der Lausitz\u201c bezeichnet.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Ortsteil Gr\u00fcnewalde k\u00f6nnen sich Besucher \u00fcber die Geschichte der Lausitz sowie historisches Handwerk bei den \u201eLausitzer Zeitreisen\u201c informieren. Gezeigt wird eine mittelalterliche Planwagenburg aus dem Jahr 1430. Neben der Planwagenburg befindet sich ein begehbares Wunschsteinlabyrinth.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Stadtteil Lauchhammer-West befindet sich der unter Denkmalschutz stehende Schlosspark, in dem sich bis 1945 das <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schloss_M%C3%BCckenberg\">Schloss M\u00fcckenberg<\/a> befand. Es wurde kurz nach Beendigung des Krieges durch einen Brand vernichtet. Heute befindet sich im Park noch die 1746 errichtete <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schlosskirche_Lauchhammer-West\">M\u00fcckenberger Schlosskirche<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich der 275-Jahr-Feier des Lauchhammerwerkes wurde ein Nachguss der \u201eFrau von Herculaneum\u201c im Jahr 2000 wieder am alten Standort im Schlosspark aufgestellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Seite \u201eLauchhammer\u201c in Wikipedia\u2013URL: <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Lauchhammer&amp;oldid=233119892\">https:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Lauchhammer&amp;oldid=233119892<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lauchhammer (niedersorbisch \u0141uchow) ist eine Stadt im S\u00fcden Brandenburgs im Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Sie entstand 1950 als Gro\u00dfgemeinde aus dem Zusammenschluss der Gemeinden Bockwitz, Lauchhammer, M\u00fcckenberg und Dolsthaida. Sowohl die Stadt selbst als auch die n\u00e4here Umgebung sind durch langj\u00e4hrige Bergbau- und Industriet\u00e4tigkeit gepr\u00e4gt. 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